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„Genfood, Fast Food, Functional Food“ – Was die moderne Technik aus unseren Lebensmitteln macht

Wozu sich die Mühe machen, Gemüse zu putzen, Suppe zu kochen oder Pizza zu backen? Das gibt’s doch alles schon fix und fertig im Supermarkt. Einfach Packung öffnen, aufwärmen – fertig! Praktischerweise sind diese Produkte monatelang haltbar, da lässt sich gut ein Vorrat anlegen und man hat immer eine frische und leckere Mahlzeit parat. Ergänzend ab und zu einen dieser probiotischen Joghurts, das soll ja so gesund sein. Am besten „light“, damit sich keine überflüssigen Pfunde ansammeln. Und die Gentechnologie verspricht, das Ganze noch weiter zu optimieren: Tomaten, die nicht matschig werden. Einfach genial!

Aber wie kommt es eigentlich, dass die Fertigpizza noch nach Wochen frisch und appetitlich aussieht, während die selbst gemachte Version schon am nächsten Tag altbacken ist? Ein Blick auf die Zutatenliste gibt Auskunft: Viele kleine Helfer mit unaussprechlichen Namen sorgen für Eigenschaften, die in der eigenen Küche einfach nicht gelingen wollen. Sie machen Teige elastisch, verstärken Aromen, färben, konservieren, emulgieren... und landen schließlich zusammen mit dem Essen im menschlichen Körper. Und was stellen sie dort an? Eine Reise durch die bunte Welt unserer Supermarktregale.